sonstiges: Juni 2011 Archive

Zu Gast bei der IBM

  

Die erste Veranstaltung des Common Anwenderkreises Niederrhein fand in diesem Jahr am 26.05.2011 bei der IBM in Düsseldorf statt. Besonders erfreut war die AWK-Leitung über die Zusage der IBM das Treffen "all inclusive" zu gestalten.

Ein herzliches Dankeschön an den Gastgeber für die tolle Bewirtung und die interessanten Beiträge an diesem Nachmittag. Da kommen alle gerne nochmals wieder!

Vorschaubild für CIMG1154_kleiner.JPG 

 Zum Eintreffen waren im neu gestalteten Forum der IBM Kalt- und Warmgetränke und ein Imbiss für die Teilnehmer bereit gestellt.

 

Die Anzahl war bei diesem Treffen mit 13 Teilnehmern leider überschaubar.

.

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch den AWK Leiter Hartwig Tödter, wurde das Wort an den Gastgeber, vertreten durch Herrn Dr. Sommer, übergeben. Da die IBM im Juni Ihren 100. Geburtstag feiert, war er besonders erfreut, die Common und ihre Mitglieder aus dem Niederrhein in diesem Jahr in seinem Hause begrüßen zu dürfen.

CIMG1145_kleiner.JPG .

Herr Dr. Sommer ist der Direktor im Partnership Solution Center der Region West in Düsseldorf.

 

In sechs größen Städten in Deutschland hat die IBM Partnership Solution Center mit einer jeweiligen Kernkompetenz gegründet, um die Zusammenarbeit mit den Business Partnern bei IT-Themen zu verstärken.

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den Begrüßungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in den Demo-Räumen des Forums den Betrieb eines vollautomatischen Kassensystems und eines Blade Centers zu besichtigen.

 

CIMG1150_kleiner.JPG

Bei dem gezeigten Kassensystem übernimmt der Kunde alle Tätigkeiten die zur Abrechnung notwendig sind.

 

Zuerst wir die Ware gescannt, anschließend erfolgt die Sicherheitsprüfung durch ein hochsensibles Wiegesystem, danach wird die Ware eingepackt.

Zum Abschluss erfolgt die Bezahlung in Bar oder bargeldlos per Karte.

 

Die gezeigten Systeme sind bei der EDEKA und REAL im Einsatz.

 

Das Rack mit dem Blade Center wirkt bis auf das "flashlight" der eingebauten Leuchten unscheinbar, beinhaltet aber auf kleinstem Raum gebündelte high tech. Neben den verschiedensten Servern (auch IBM i for Power System) beinhaltet das Rack die gemeinsamen Ressourcen, die sich die Server teilen.

Die Virtualisierung der Datenspeicher war dabei ein Thema für den Vortrag nach der Kaffeepause.

 

Die Server sind mittlerweile kaum größer als ein Buch.

Ein Server IBM i for Power System hat dabei eine Leistung von ~ 7.000 CPW.

 

BladeServer.jpgIBM BladeCenter® unterstützt eine große Auswahl an Prozessortechnologien und Betriebssystemen und bietet damit die Möglichkeit, diverse Work-Loads auf einer einzigen Architektur laufen zu lassen.

 

Damit können die Infrastruktur sowie die Verwaltung vereinfacht und die Gesamtbetriebskosten (TCO) gesenkt werden.

 

 

Die Pause vor dem nächsten Vortrag wurden von den Teilnehmern bei Kaffee und Kuchen zum Erfahrungs-austausch untereinander genutzt.

Neben den Besichtigungen im Forum war das Hauptthema des Tages die IBM Speichervirtualisierung von Irmgard Voss.

In der heutigen Zeit sind immer mehr Informationen, immer häufiger in unstrukturierter Form zu speichern. Dabei werden die Speicherkapazitäten in den geläufigen Größenordnungen KB, MB, GB und TB bald durch die nächste PetaBytes ergänzt.

  

CIMG1148_kleiner.JPG 

Durch die Explosion der Informationen (Speicheranforderungen wachsen um ca. 45% pro Jahr) wird es immer wichtiger, Speicher effizient und flexibel einzusetzen.

  

Dies wird ermöglicht durch neue Basis Technologien:

 

 

 

 

 

ü weniger Daten speichern

- Data Compression

- Data Deduplication

 

ü speichern auf dem richtigen Platz

- automatic Tiering

- automatic Migration

 

ü vorhandenen Speicher mehr Nutzen

- Storage Virtualisierung

- Thin Provisioning

Die IBM hat mit ihren beiden Produkten IBM San Volume Controller und dem IBM Storwize V7000 eine Lösung, die auch Hersteller übergreifend eingesetzt werden kann.

 

Die besonderen Merkmale sind dabei:

  • Entkopplung Server zu Speicher; die Server nutzen Speicherressourcen gemeinsam
  • Autom. Speicherverwaltung; das System erkennt wo die Daten optimal zu speichern sind
  • Ausfallsicherheit durch Kontroller mit 2 Knoten Systemen
  • Zentrales Management für alle Server und Speicher
  • Einfache Bedienung durch graphisches Frontend
  • Bessere Performance bei Einsatz von Solid State Speichern (ein Anteil von 2% reicht im Normalfall)

 

Um 18:00 Uhr wurde die Veranstaltung pünktlich von Hartwig Tödter beendet.

Für das nächste AWK Treffen ist als Thema "Anwendungsmodernisierung" geplant. Als Referenten sind Mitarbeiter der PKS vorgesehen. Ein Gastgeber für dieses Treffen konnte noch nicht gefunden werden. Interessierte wenden sich bitte an Hartwig Tödter.

 

Passend zum Tagesthema "IBM Speichervirtualisierung" erhielt jeder Teilnehmer ein Buch zum Thema "IBM System Storage-Kompendium" in dem die Geschichte der Datenspeicherung von 1952 bis heute dokumentiert ist.

 

Abschließend ein herzliches Danke schön an Frau Irmgard Voss von der IBM und allen Helfern.

 

Präsentationsunterlagen:

IBM_Speichervirtualisierung.pdf